Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch 6

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Author: Johann Wolfgang von Goethe

VI. Buch--1

Bekenntnisse einer schoenen Seele

Bis in mein achtes Jahr war ich ein ganz gesundes Kind, weiss mich aber von dieser Zeit so wenig zu erinnern als von dem Tage meiner Geburt. Mit dem Anfange des achten Jahres bekam ich einen Blutsturz, und in dem Augenblick war meine Seele ganz Empfindung und Gedaechtnis. Die kleinsten Umstaende dieses Zufalls stehn mir noch vor Augen, als haette er sich gestern ereignet.

Waehrend des neunmonatlichen Krankenlagers, das ich mit Geduld aushielt, ward, so wie mich duenkt, der Grund zu meiner ganzen Denkart gelegt, indem meinem Geiste die ersten Huelfsmittel gereicht wurden, sich nach seiner eigenen Art zu entwickeln.

Ich litt und liebte, das war die eigentliche Gestalt meines Herzens. In dem heftigsten Husten und abmattenden Fieber war ich stille wie eine Schnecke, die sich in ihr Haus zieht; sobald ich ein wenig Luft hatte, wollte ich etwas Angenehmes fuehlen, und da mir aller uebrige Genuss versagt war, suchte ich mich durch Augen und Ohren schadlos zu halten. Man brachte mir Puppenwerk und Bilderbuecher, und wer Sitz an meinem Bette haben wollte, musste mir etwas erzaehlen.

Von meiner Mutter hoerte ich die biblischen Geschichten gern an; der Vater unterhielt mich mit Gegenstaenden der Natur. Er besass ein artiges Kabinett. Davon brachte er gelegentlich eine Schublade nach der andern herunter, zeigte mir die Dinge und erklaerte sie mir nach der Wahrheit. Getrocknete Pflanzen und Insekten und manche Arten von anatomischen Praeparaten, Menschenhaut, Knochen, Mumien und dergleichen kamen auf das Krankenbette der Kleinen; Voegel und Tiere, die er auf der Jagd erlegte, wurden mir vorgezeigt, ehe sie nach der Kueche gingen; und damit doch auch der Fuerst der Welt eine Stimme in dieser Versammlung behielte, erzaehlte mir die Tante Liebesgeschichten und Feenmaerchen. Alles ward angenommen, und alles fasste Wurzel. Ich hatte Stunden, in denen ich mich lebhaft mit dem unsichtbaren Wesen unterhielt; ich weiss noch einige Verse, die ich der Mutter damals in die Feder diktierte.

Oft erzaehlte ich dem Vater wieder, was ich von ihm gelernt hatte. Ich nahm nicht leicht eine Arzenei, ohne zu fragen: "Wo wachsen die Dinge, aus denen sie gemacht ist? wie sehen sie aus? wie heissen sie?" Aber die Erzaehlungen meiner Tante waren auch nicht auf einen Stein gefallen. Ich dachte mich in schoene Kleider und begegnete den allerliebsten Prinzen, die nicht ruhen noch rasten konnten, bis sie wussten, wer die unbekannte Schoene war. Ein aehnliches Abenteuer mit einem reizenden kleinen Engel, der in weissem Gewand und goldnen Fluegeln sich sehr um mich bemuehte, setzte ich so lange fort, dass meine Einbildungskraft sein Bild fast bis zur Erscheinung erhoehte.

Nach Jahresfrist war ich ziemlich wiederhergestellt; aber es war mir aus der Kindheit nichts Wildes uebriggeblieben. Ich konnte nicht einmal mit Puppen spielen, ich verlangte nach Wesen, die meine Liebe erwiderten. Hunde, Katzen und Voegel, dergleichen mein Vater von allen Arten ernaehrte, vergnuegten mich sehr; aber was haette ich nicht gegeben, ein Geschoepf zu besitzen, das in einem der Maerchen meiner Tante eine sehr wichtige Rolle spielte. Es war ein Schaefchen, das von einem Bauermaedchen in dem Walde aufgefangen und ernaehrt worden war, aber in diesem artigen Tiere stak ein verwuenschter Prinz, der sich endlich wieder als schoener Juengling zeigte und seine Wohltaeterin durch seine Hand belohnte. So ein Schaefchen haette ich gar zu gerne besessen!

Nun wollte sich aber keines finden, und da alles neben mir so ganz natuerlich zuging, musste mir nach und nach die Hoffnung auf einen so koestlichen Besitz fast vergehen. Unterdessen troestete ich mich, indem ich solche Buecher las, in denen wunderbare Begebenheiten beschrieben wurden. Unter allen war mir der "Christliche deutsche Herkules" der liebste; die andaechtige Liebesgeschichte war ganz nach meinem Sinne. Begegnete seiner Valiska irgend etwas, und es begegneten ihr grausame Dinge, so betete er erst, eh er ihr zu Huelfe eilte, und die Gebete standen ausfuehrlich im Buche. Wie wohl gefiel mir das! Mein Hang zu dem Unsichtbaren, den ich immer auf eine dunkle Weise fuehlte, ward dadurch nur vermehrt; denn ein fuer allemal sollte Gott auch mein Vertrauter sein.

Als ich weiter heranwuchs, las ich, der Himmel weiss was, alles durcheinander; aber die "Roemische Oktavia" behielt vor allen den Preis. Die Verfolgungen der ersten Christen, in einen Roman gekleidet, erregten bei mir das lebhafteste Interesse.

Nun fing die Mutter an, ueber das stete Lesen zu schmaelen; der Vater nahm ihr zuliebe mir einen Tag die Buecher aus der Hand und gab sie mir den andern wieder. Sie war klug genug zu bemerken, dass hier nichts auszurichten war, und drang nur darauf, dass auch die Bibel ebenso fleissig gelesen wurde. Auch dazu liess ich mich nicht treiben, und ich las die heiligen Buecher mit vielem Anteil. Dabei war meine Mutter immer sorgfaeltig, dass keine verfuehrerischen Buecher in meine Haende kaemen, und ich selbst wuerde jede schaendliche Schrift aus der Hand geworfen haben; denn meine Prinzen und Prinzessinnen waren alle aeusserst tugendhaft, und ich wusste uebrigens von der natuerlichen Geschichte des menschlichen Geschlechts mehr, als ich merken liess, und hatte es meistens aus der Bibel gelernt. Bedenkliche Stellen hielt ich mit Worten und Dingen, die mir vor Augen kamen, zusammen und brachte bei meiner Wissbegierde und Kombinationsgabe die Wahrheit gluecklich heraus. Haette ich von Hexen gehoert, so haette ich auch mit der Hexerei bekannt werden muessen.

Meiner Mutter und dieser Wissbegierde hatte ich es zu danken, dass ich bei dem heftigen Hang zu Buechern doch kochen lernte; aber dabei war etwas zu sehen. Ein Huhn, ein Ferkel aufzuschneiden war fuer mich ein Fest. Dem Vater brachte ich die Eingeweide, und er redete mit mir darueber wie mit einem jungen Studenten und pflegte mich oft mit inniger Freude seinen missratenen Sohn zu nennen.

Nun war das zwoelfte Jahr zurueckgelegt. Ich lernte Franzoesisch, Tanzen und Zeichnen und erhielt den gewoehnlichen Religionsunterricht. Bei dem letzten wurden manche Empfindungen und Gedanken rege, aber nichts, was sich auf meinen Zustand bezogen haette. Ich hoerte gern von Gott reden, ich war stolz darauf, besser als meinesgleichen von ihm reden zu koennen; ich las nun mit Eifer manche Buecher, die mich in den Stand setzten, von Religion zu schwatzen, aber nie fiel es mir ein zu denken, wie es denn mit mir stehe, ob meine Seele auch so gestaltet sei, ob sie einem Spiegel gleiche, von dem die ewige Sonne widerglaenzen koennte; das hatte ich ein fuer allemal schon vorausgesetzt.

Franzoesisch lernte ich mit vieler Begierde. Mein Sprachmeister war ein wackerer Mann. Er war nicht ein leichtsinniger Empiriker, nicht ein trocknet Grammatiker; er hatte Wissenschaften, er hatte die Welt gesehen. Zugleich mit dem Sprachunterrichte saettigte er meine Wissbegierde auf mancherlei Weise. Ich liebte ihn so sehr, dass ich seine Ankunft immer mit Herzklopfen erwartete. Das Zeichnen fiel mir nicht schwer, und ich wuerde es weiter gebracht haben, wenn mein Meister Kopf und Kenntnisse gehabt haette; er hatte aber nur Haende und uebung.

Tanzen war anfangs nur meine geringste Freude; mein Koerper war zu empfindlich, und ich lernte nur in der Gesellschaft meiner Schwester. Durch den Einfall unsers Tanzmeisters, allen seinen Schuelern und Schuelerinnen einen Ball zu geben, ward aber die Lust zu dieser uebung ganz anders belebt.

Unter vielen Knaben und Maedchen zeichneten sich zwei Soehne des Hofmarschalls aus: der juengste so alt wie ich, der andere zwei Jahre aelter, Kinder von einer solchen Schoenheit, dass sie nach dem allgemeinen Gestaendnis alles uebertrafen, was man je von schoenen Kindern gesehen hatte. Auch ich hatte sie kaum erblickt, so sah ich niemand mehr vom ganzen Haufen. In dem Augenblicke tanzte ich mit Aufmerksamkeit und wuenschte schoen zu tanzen. Wie es kam, dass auch diese Knaben unter allen andern mich vorzueglich bemerkten?—Genug, in der ersten Stunde waren wir die besten Freunde, und die kleine Lustbarkeit ging noch nicht zu Ende, so hatten wir schon ausgemacht, wo wir uns naechstens wiedersehen wollten. Eine grosse Freude fuer mich! Aber ganz entzueckt war ich, als beide den andern Morgen, jeder in einem galanten Billett, das mit einem Blumenstrauss begleitet war, sich nach meinem Befinden erkundigten. So fuehlte ich nie mehr, wie ich da fuehlte! Artigkeiten wurden mit Artigkeiten, Briefchen mit Briefchen erwidert. Kirche und Promenaden wurden von nun an zu Rendezvous; unsre jungen Bekannten luden uns schon jederzeit zusammen ein, wir aber waren schlau genug, die Sache dergestalt zu verdecken, dass die Eltern nicht mehr davon einsahen, als wir fuer gut hielten.

Nun hatte ich auf einmal zwei Liebhaber bekommen. Ich war fuer keinen entschieden; sie gefielen mir beide, und wir standen aufs beste zusammen. Auf einmal ward der aeltere sehr krank; ich war selbst schon oft sehr krank gewesen und wusste den Leidenden durch uebersendung mancher Artigkeiten und fuer einen Kranken schicklicher Leckerbissen zu erfreuen, dass seine Eltern die Aufmerksamkeit dankbar erkannten, der Bitte des lieben Sohns Gehoer gaben und mich samt meinen Schwestern, sobald er nur das Bette verlassen hatte, zu ihm einluden. Die Zaertlichkeit, womit er mich empfing, war nicht kindisch, und von dem Tage an war ich fuer ihn entschieden. Er warnte mich gleich, vor seinem Bruder geheim zu sein; allein das Feuer war nicht mehr zu verbergen, und die Eifersucht des Juengern machte den Roman vollkommen. Er spielte uns tausend Streiche; mit Lust vernichtete er unsre Freunde und vermehrte dadurch die Leidenschaft, die er zu zerstoeren suchte.

Nun hatte ich denn wirklich das gewuenschte Schaefchen gefunden, und diese Leidenschaft hatte, wie sonst eine Krankheit, die Wirkung auf mich, dass sie mich still machte und mich von der schwaermenden Freude zurueckzog. Ich war einsam und geruehrt, und Gott fiel mir wieder ein. Er blieb mein Vertrauter, und ich weiss wohl, mit welchen Traenen ich fuer den Knaben, der fortkraenkelte, zu beten anhielt.

Soviel Kindisches in dem Vorgang war, soviel trug er zur Bildung meines Herzens bei. Unserm franzoesischen Sprachmeister mussten wir taeglich statt der sonst gewoehnlichen uebersetzung Briefe von unsrer eignen Erfindung schreiben. Ich brachte meine Liebesgeschichte unter dem Namen Phyllis und Damon zu Markte. Der Alte sah bald durch, und um mich treuherzig zu machen, lobte er meine Arbeit gar sehr. Ich wurde immer kuehner, ging offenherzig heraus und war bis ins Detail der Wahrheit getreu. Ich weiss nicht mehr, bei welcher Stelle er einst Gelegenheit nahm zu sagen: "Wie das artig, wie das natuerlich ist! Aber die gute Phyllis mag sich in acht nehmen, es kann bald ernsthaft werden."

Mich verdross, dass er die Sache nicht schon fuer ernsthaft hielt, und fragte ihn pikiert, was er unter ernsthaft verstehe? Er liess sich nicht zweimal fragen und erklaerte sich so deutlich, dass ich meinen Schrecken kaum verbergen konnte. Doch da sich gleich darauf bei mir der Verdruss einstellte und ich ihm uebelnahm, dass er solche Gedanken hegen koenne, fasste ich mich, wollte meine Schoene rechtfertigen und sagte mit feuerroten Wangen: "Aber, mein Herr, Phyllis ist ein ehrbares Maedchen!"

Nun war er boshaft genug, mich mit meiner ehrbaren Heldin aufzuziehen und, indem wir Franzoesisch sprachen, mit dem "honnete" zu spielen, um die Ehrbarkeit der Phyllis durch alle Bedeutungen durchzufuehren. Ich fuehlte das Laecherliche und war aeusserst verwirrt. Er, der mich nicht furchtsam machen wollte, brach ab, brachte aber das Gespraech bei andern Gelegenheiten wieder auf die Bahn. Schauspiele und kleine Geschichten, die ich bei ihm las und uebersetzte, gaben ihm oft Anlass zu zeigen, was fuer ein schwacher Schutz die sogenannte Tugend gegen die Aufforderungen eines Affekts sei. Ich widersprach nicht mehr, aergerte mich aber immer heimlich, und seine Anmerkungen wurden mir zur Last.

Mit meinem guten Damon kam ich auch nach und nach aus aller Verbindung. Die Schikanen des Juengern hatten unsern Umgang zerrissen. Nicht lange Zeit darauf starben beide bluehende Juenglinge. Es tat mir weh, aber bald waren sie vergessen.

Phyllis wuchs nun schnell heran, war ganz gesund und fing an, die Welt zu sehen. Der Erbprinz vermaehlte sich und trat bald darauf nach dem Tode seines Vaters die Regierung an. Hof und Stadt waren in lebhafter Bewegung. Nun hatte meine Neugierde mancherlei Nahrung. Nun gab es Komoedien, Baelle und was sich daran anschliesst, und ob uns gleich die Eltern soviel als moeglich zurueckhielten, so musste man doch bei Hof, wo ich eingefuehrt war, erscheinen. Die Fremden stroemten herbei, in allen Haeusern war grosse Welt, an uns selbst waren einige Kavaliere empfohlen und andre introduziert, und bei meinem Oheim waren alle Nationen anzutreffen.

Mein ehrlicher Mentor fuhr fort, mich auf eine bescheidene und doch treffende Weise zu warnen, und ich nahm es ihm immer heimlich uebel. Ich war keinesweges von der Wahrheit seiner Behauptung ueberzeugt, und vielleicht hatte ich auch damals recht, vielleicht hatte er unrecht, die Frauen unter allen Umstaenden fuer so schwach zu halten; aber er redete zugleich so zudringlich, dass mir einst bange wurde, er moechte recht haben, da ich denn sehr lebhaft zu ihm sagte: "Weil die Gefahr so gross und das menschliche Herz so schwach ist, so will ich Gott bitten, dass er mich bewahre."

Die naive Antwort schien ihn zu freuen, er lobte meinen Vorsatz; aber es war bei mir nichts weniger als ernstlich gemeint; diesmal war es nur ein leeres Wort: denn die Empfindungen fuer den Unsichtbaren waren bei mir fast ganz verloschen. Der grosse Schwarm, mit dem ich umgeben war, zerstreute mich und riss mich wie ein starker Strom mit fort. Es waren die leersten Jahre meines Lebens. Tagelang von nichts zu reden, keinen gesunden Gedanken zu haben und nur zu schwaermen, das war meine Sache. Nicht einmal der geliebten Buecher wurde gedacht. Die Leute, mit denen ich umgeben war, hatten keine Ahnung von Wissenschaften; es waren deutsche Hofleute, und diese Klasse hatte damals nicht die mindeste Kultur.

Ein solcher Umgang, sollte man denken, haette mich an den Rand des Verderbens fuehren muessen. Ich lebte in sinnlicher Munterkeit nur so hin, ich sammelte mich nicht, ich betete nicht, ich dachte nicht an mich noch an Gott; aber ich sah es als eine Fuehrung an, dass mir keiner von den vielen schoenen, reichen und wohlgekleideten Maennern gefiel. Sie waren liederlich und versteckten es nicht, das schreckte mich zurueck; ihr Gespraech zierten sie mit Zweideutigkeiten, das beleidigte mich, und ich hielt mich kalt gegen sie; ihre Unart ueberstieg manchmal allen Glauben, und ich erlaubte mir, grob zu sein.

ueberdies hatte mir mein Alter einmal vertraulich eroeffnet, dass mit den meisten dieser leidigen Bursche nicht allein die Tugend, sondern auch die Gesundheit eines Maedchens in Gefahr sei. Nun graute mir erst vor ihnen, und ich war schon besorgt, wenn mir einer auf irgendeine Weise zu nahe kam. Ich huetete mich vor Glaesern und Tassen wie vor dem Stuhle, von dem einer aufgestanden war. Auf diese Weise war ich moralisch und physisch sehr isoliert, und alle die Artigkeiten, die sie mir sagten, nahm ich stolz fuer schuldigen Weihrauch auf.

Unter den Fremden, die sich damals bei uns aufhielten, zeichnete sich ein junger Mann besonders aus, den wir im Scherz Narziss nannten. Er hatte sich in der diplomatischen Laufbahn guten Ruf erworben und hoffte bei verschiedenen Veraenderungen, die an unserm neuen Hofe vorgingen, vorteilhaft plaziert zu werden. Er ward mit meinem Vater bald bekannt, und seine Kenntnisse und sein Betragen oeffneten ihm den Weg in eine geschlossene Gesellschaft der wuerdigsten Maenner. Mein Vater sprach viel zu seinem Lobe, und seine schoene Gestalt haette noch mehr Eindruck gemacht, wenn sein ganzes Wesen nicht eine Art von Selbstgefaelligkeit gezeigt haette. Ich hatte ihn gesehen, dachte gut von ihm, aber wir hatten uns nie gesprochen.

Auf einem grossen Balle, auf dem er sich auch befand, tanzten wir eine Menuett zusammen; auch das ging ohne naehere Bekanntschaft ab. Als die heftigen Taenze angingen, die ich meinem Vater zuliebe, der fuer meine Gesundheit besorgt war, zu vermeiden pflegte, begab ich mich in ein Nebenzimmer und unterhielt mich mit aeltern Freundinnen, die sich zum Spiele gesetzt hatten.

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Chicago: Johann Wolfgang von Goethe, "VI. Buch--1," Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch 6 in Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch 6 (Berlin: Tempel Verlag, 1909), Original Sources, accessed September 16, 2019, http://www.originalsources.com/Document.aspx?DocID=KK27UIRXGYZFRC5.

MLA: Goethe, Johann Wolfgang von. "VI. Buch--1." Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch 6, in Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch 6, Berlin, Tempel Verlag, 1909, Original Sources. 16 Sep. 2019. www.originalsources.com/Document.aspx?DocID=KK27UIRXGYZFRC5.

Harvard: Goethe, JW, 'VI. Buch--1' in Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch 6. cited in 1909, Wilhelm Meisters Lehrjahre, Buch 6, Tempel Verlag, Berlin. Original Sources, retrieved 16 September 2019, from http://www.originalsources.com/Document.aspx?DocID=KK27UIRXGYZFRC5.